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Geschichte des Schmucks: Das Altertum |  |
 Diese Darstellung zeigt einige ägyptische Ohrringformen aus der späteren Periode
Die Notwendigkeit, das periodische Nilhochwasser vorherzusagen, führte zur Erfindung des Kalenders: Ausgerichtet an der Position des Sirius teilten ägyptische Priester das Jahr in drei Jahreszeiten und in 365 Tage.
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Ägyptische Ohrringe  Deutlich sind bei dieser Darstellung ägyptischer Frauen die großen Ohrringe zu sehen
Ohrringe wurden erst ab 1.600 v. Chr. und damit relativ spät in Ägypten getragen, und anfangs waren sie allein den Frauen vorbehalten. Viele kleine Goldringe wurden zusammengelötet und formten so ein breites, geripptes Band, und nur der mittlere Ring dieses Bandes wurde ans Ohrläppchen gehängt. Außerdem wurden Ohrringe in Donutform getragen und münzgroße Ohrstecker, die in die speziell dafür gedehnten Ohrläppchen der Damen eingesteckt wurden. Schließlich fanden auch einfach gestaltete Ringe Verwendung, die an einer Stelle unterbrochen waren, an der das Ohrläppchen durchgeschoben werden konnte. Alle diese Ohrringformen gab es nicht nur aus Gold, sondern auch aus gefärbtem Glas und bunter Keramik. Ungefähr zweihundert Jahre später fand der Ohrring dann auch als Schmuck für Männer Verwendung. So hatten z.B. der Pharao Tuthmosis IV (1.390 v. Chr.) und auch der berühmte Pharao Tut-ench-Amun durchstochene Ohrläppchen, wobei man im Grab des Letzteren wunderschön gearbeitete Ohrringe in der Form von Enten fand.  [ Schmuck und Anhänger: Startseite ] [ Willkommen ] [ Geschichte ] [ Schmuckkollektionen ]
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