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Geschichte des Schmucks: Das Altertum |  |
 Eine minoische Frau kauft Schmuck auf einem Basar
Die Minoische Kultur war eine Kultur der Bronzezeit, die auf der Insel Kreta entstand. Als 1900 der große Palast in Knossos von dem englischen Archäologen Sir Arthur Evans entdeckt wurde, benannte er die Kultur nach König Minos.
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Minoische Schmucktraditionen  Ein minoischer Edelmann mit Halskette und extravagantem Kopfschmuck
Im Jahre 2.500 v. Chr. war die minoische Kultur auf der Mittelmeerinsel Kreta bereits gut etabliert. Ihr Zentrum befand sich auf dem östlichen Ende der Insel in der Gegend um Mochlos, wo geübte Schmuckmacher importiertes Gold nutzten, um einfache Diademe, Anhänger und Haarnadeln mit Gänseblümchenmotiven aus flach gehämmertem Metall herzustellen. Wir wissen wenig über die Schmucktradition des mittleren minoischen Reichs (2.000 - 1.600 v. Chr.), da dieses Zeitalter durch schreckliche Erdbeben praktisch ausgelöscht wurde, aber einer der schönsten minoischen Anhänger stammt aus einem Grab aus dieser Zeit und zeigt zwei Bienen, die um eine kreisförmig dargestellte Honigwabe herum angeordnet sind. Überbleibsel aus der minoischen Endzeit (1.600 - 1.110 v. Chr.) zeigen, dass zu dieser Zeit dann neue Materialien neben Gold zur Schmuckherstellung genutzt wurden, wie z.B. Lapislazuli und gefärbte Keramik. Außerdem findet man Stücke, die neue Techniken wie Filigranarbeiten und Besatz mit Goldkügelchen zeigen (eine Technik, die Granulation genannt wird) und durch ägyptische Motive beeinflusst wurden.  [ Schmuck und Anhänger: Startseite ] [ Willkommen ] [ Geschichte ] [ Schmuckkollektionen ]
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