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Geschichte des Schmucks: Das Altertum |  |
 Die Anänger der Etrusker waren oft innen hohl und konnten geöffnet werden, um darin Parfüm oder Schutzzauber aufzubewahren
Im 6. Jahrhundert v. Chr. herrschten in Rom etruskische Könige aus dem Geschlecht der Tarquinier; sie prägten maßgeblich die politische Struktur und die religiösen Einrichtungen des Stadtstaates.
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Der Schmuck der Etrusker  Ein etruskischer Ohrring
Bei den Etruskern beliebte Schmuckformen waren große Gewandfibeln und -spangen und Halsketten, die entweder Fransen hatten, an denen in Relieftechnik bearbeitete Goldanhänger hingen, oder Einlegearbeiten aus Karneol und Achat besaßen. Außerdem wurden breite Armreifen, Ringe, Ohrringe und Anhänger getragen. Man unterschied zwei Formen von Ohrringen: Die eine bestand aus einer großen verzierten Goldscheibe, die gewölbt sein konnte und mit einem Stift an der Rückseite im Ohr befestigt wurde. Die zweite Ohrringform sah eher wie ein kleiner Würfel aus und wurde daher auch nach dem Italienischen als baule-Form bezeichnet, was soviel wie Reiseköfferchen bedeutet. Der typische Anhänger aus der etruskischen Zeit war hohl und linsenförmig und wurde wahrscheinlich als Behälter für Parfüm oder eine kleine Spruchrolle mit einem Schutzzauber verwendet. Diese Anhängerform fand viele Liebhaber und wurde auch von den Römern übernommen, als diese im dritten Jahrhundert v. Chr. die Etrusker besiegten.  [ Schmuck und Anhänger: Startseite ] [ Willkommen ] [ Geschichte ] [ Schmuckkollektionen ]
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