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Geschichte des Schmucks: Das Altertum |  |
 Solche Spiralmotive waren in der Bronzezeit sehr beliebt
Eine Fibel ist eine Metallbrosche in der Art einer Sicherheitsnadel - seit dem 13. Jahrhundert v. Chr. bis weit in das Mittelalter hinein war die Fibel in ganz Europa als Gewandschließe verbreitet. Man benutzte sie anstelle von Knöpfen, um Kleidungsteile zusammenzuhalten, oder um den Stoff dekorativ zu drapieren.
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Schmuck in Mitteleuropa  Eine Gewandschließe (Fibula)
In Mitteleuropa kam in der Bronzezeit ein Schmuckstil auf, bei dem das Schmuckstück selbst und seine dekorativen Elemente aus verbundenen Spiralen aus Bronze- oder Golddraht bestand - schöne Stücke in diesem Stil wurden bei Ausgrabungen in Ungarn und Deutschland gefunden. Größere Schmuckstücke wie Nackenringe und Armreifen wurden auf die selbe Art und Weise aus besonders dickem Draht geformt. In Irland, Großbritannien und Frankreich kam eine Variante dieses Musters in Mode, bei der kreuzförmige Goldstreifen zu dreidimensionalen Spiralen oder Schlaufen verdreht und so um den Nacken angelegt wurden, oder es wurden Armreifen aus diesen Goldstreifen geformt. Dekorative Gewandnadeln, die meist aus Bronze gegossen wurden, wurden langsam durch die sogenannte Fibula ersetzt, eine der ersten in Europa weit verbreiteten Broschen mit Funktion, die wie eine Sicherheitsnadel zum Verschließen der Umhänge verwendet wurde. In einigen europäischen Gebieten stand außerdem Bernstein zur Verfügung, und in Westeuropa entwickelte man Methoden, um Glasperlen herzustellen. Gegen Ende der Bronzezeit erlebte Irland einen starken kulturellen Aufschwung - typisch für diese Periode waren Gewandschließen mit konischen Enden, Halskragen aus gewölbten Halbmonden mit runden Reliefarbeiten und bikonische Schmuckstücke aus Golddraht, die heute Lockenringe genannt werden, da sie vermutlich im Haar getragen wurden. Zu dieser Zeit befanden sich in Irland immer noch große Mengen an Gold in Umlauf, und einer der größten damals gefundenen Nuggets mit dem Namen "Fund von Great Clare" wog fast 5 kg.  [ Schmuck und Anhänger: Startseite ] [ Willkommen ] [ Geschichte ] [ Schmuckkollektionen ]
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